Anreise Wolfsburg

Treff: 09:30 Uhr – Hbf
Abfahrt: 10:00 Uhr – Gleis 2

Spendensammlung Ukraine

Hallo Arminen!

Vorab einen großen Dank für die unglaubliche Hilfsbereitschaft und Unterstützung unserer Spendenaktion für die Opfer des Ukraine-Krieges. An dieser Stelle wollen wir euch ein kurzes Fazit der Aktion liefern:

Sachspenden
Ein randvoller Container an Sachspenden ist zusammengekommen. Der Inhalt ist per LKW mittlerweile im Großraum Kiew angelangt und wird dort von Kontakt-Organisationen an Bedürftige verteilt. 

Geldspenden
Bargeldspenden rund um den Augsburg-Spieltag: 5.176,80€
Überweisungen mit dem Verwendungszweck „Arminiafans Ukraine“: 16.966,14€
Einnahmen und Beteiligung DSC Arminia: 10.000€

Geldspenden gesamt: 32.142,94€

100% der Bargeldspenden haben wir in Rücksprache mit der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft in eine Großbestellung akut benötigter Artikel (Schlafsäcke, Luftmatratzen und Isomatten) investiert. Auch diese befinden sich mittlerweile auf dem direkten Weg in die Ukraine.

Die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Bielefeld und wir bedanken uns bei allen Spendern und Helfern!

Stadionrückkehr Mainz

Hallo Arminen,

Kurz und knapp: Nach zwei Jahren ohne Fußball im Stadion werden wir am Samstag, dem 19.03. nach Mainz fahren.

Diese Entscheidung ist das Ergebnis eines langen Prozesses mit stetigem Blick auf die pandemische Situation und aktuelle, sowie zukünftige Maßnahmen. Die Bedeutung des Spiels in dieser Saisonphase ist uns allen bewusst. Vor allem aber ist ein Ende aller „tiefgreifenden“ Maßnahmen in den Stadien ab dem 20.03. in Sicht. Eine Rückkehr zum Heimspiel gegen Stuttgart somit ebenso. Aufgrund dieser Aussichten und unter Abwägung der Bedingungen haben wir uns dazu entschieden, diesen für uns großen und wichtigen Schritt bereits einen Spieltag früher zu gehen und unsere Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt in Mainz zu unterstützen.

Alle zusammen in Mainz für Arminia!

20. März – Fußball für alle!

Die Nachrichten in Sachen Corona haben sich in den letzten Wochen wieder einmal überschlagen. Ab dem 20. März sollen alle „tiefgreifenden“ Corona-Maßnahmen fallen – wie immer gibt es also ein Hintertürchen und das ist nach dem bisherigen Pandemieverlauf auch durchaus verständlich.

Wir wissen heute noch nicht, wie die Lage in den nächsten Wochen und Monaten sein wird. Wir verstehen die Ankündigungen aus der Politik allerdings so, dass die meisten Einschränkungen bald fallen. Das heißt für uns: Wir gehen davon aus, dass auch beim Stadionbesuch wieder Normalität einkehrt. Die Einschränkungen der vergangenen Monate dürfen die Pandemie nicht überdauern. Die letzten zwei Jahre Fußball waren alles, nur nicht unsere Normalität und dürfen auch niemals dazu werden!

An dieser Stelle nehmen wir deshalb die Verbände und Funktionäre in die Pflicht. In den letzten zwei Jahren haben sie sich nicht mit Ruhm bekleckert, aber stetig beteuert, wie wichtig Fans für den Fußball sind. Jetzt ist die Zeit gekommen, sich ebenfalls für einen Fußball ohne Einschränkungen auf allen Ebenen einzusetzen. Dies bedeutet:

  • Volle Auslastung der Stadien inklusive der Stehplätze
  • Keine Zutrittsbeschränkungen
  • Keine Maskenpflicht unter freiem Himmel
  • Keine personalisierten oder digitalen Tickets
  • 10 % Gästekontingent
  • Keine Kompensation der Verluste der Pandemiezeit durch Preiserhöhungen für das Stadionpublikum 

Das wäre ein nachhaltiger Schritt für alle Stadionbesucher! 

Während sich der Stadionbesuch wieder normalisiert, ist das System des Profifußballs weiterhin kaputt. Deshalb erinnern wir noch einmal an unsere Forderungen für einen nachhaltigeren Fußball, die sich seit Beginn der Pandemie nicht verändert haben. Wir fordern:

  • Wettbewerbsfördernde, ligaübergreifende Verteilung der Fernsehgelder!
  • Verpflichtende Bildung von Rücklagen, um künftige Krisen besser überstehen zu können!
  • Erhalt der 50+1-Regel und eine Ende von Finanzdoping!
  • Gehalts- und Transferobergrenzen!
  • Beschränkung der Einflüsse der Spielerberater!
  • Obergrenzen für Spielerkader!

Groß waren vor zwei Jahren die Lippenbekenntnisse. Groß war die vermeintliche Demut in der finanziellen Not. Verändert hat sich bislang nichts.

Der Fußball braucht Veränderungen. Der Stadionbesuch muss fanfreundlich sein. 

Jetzt seid ihr dran: Lasst den Worten Taten folgen. 

Fußball für alle!

Die Fanszenen Deutschlands im März 2022